Die Plakate in Österreich werden messbar
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Was deutsche Out-of-Home Anbieter wohlweisslich nicht wollen oder vielleicht auch nicht können, macht uns Österreich nun vor:

Wien. Einen Namen hat das neue Marktforschungstool der beiden Außenwerbeunternehmen Gewista und Epamedia noch nicht. „Aber da wird uns bestimmt noch etwas entfallen“, sagt ein gut gelaunter Gewista-Chef Karl Javurek bei der Präsentation eines „Meilensteins in der Geschichte der österreichischen Außenwerbung“ am Freitag vergangener Woche. Das gemeinsame Projekt der beiden Out-of-home-Riesen ist die Erhebung der Reichweiten von Werbeträgern wie Plakat, City Light und Rolling Bord. Damit sollen erstmals valide Daten erzielt werden und eine ähnlich genaue Messung wie für TV und online möglich gemacht werden.
 
Steigert Stellenwert

„Mit der neuen Methode erreichen wir eine Aufwertung der Außenwerbung und erhalten Forschungsdaten, die weit über die Genauigkeit einer Mediaanalyse hinausgehen. Damit wird der Stellenwert der Außenwerbung in Österreich deutlich gesteigert“, zeigt sich Epamedia-Geschäftsführer Heinrich Schuster erfreut. Und Javurek prophezeit einen Wachsstumsschub für Public Space Advertising: „Der Stellenwert von Werbung im öffentlichen Raum wird weiter wachsen, da muss die Marktforschung Schritt halten. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten hat die Out-of-home-Werbung aufgrund ihrer Kosten-Nutzen-Relation gute Wachstumschancen.“ Das  Instrument soll künftig die neue, harte Währung in der Reichweitenforschung bilden. 

Bisher wurden Untersuchungen  von Plakat, City Light & Co allein durch Befragung durchgeführt. Im Zuge der neuen Markforschung werden rund 100.000 Werbeträger geografisch erfasst und einige Tausend Testpersonen mit GPS ausgestattet, das sie am Schlüsselbund oder in der Folge auch am Blackberry bei sich tragen. Damit könne man der Mediaplanung nicht nur „echte Netto-Reichweiten“ einer Kampagne liefern, wer, wann, wie oft welche Out-of-home-Werbung passiert, sondern auch sozioökonomische und demografische Parameter. Etwa ob die Probanden zu Fuß, mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Im Zuge der Untersuchung wird neben der Mobilität der Probanden auch das Verkehrsaufkommen mittels Freuquenzmessung erhoben.
Gemessene Daten

Durchgeführt wird die Untersuchung von der gemeinsamen Tochtergesellschaft Research & Controlling (R&C), die zu diesem Zweck umstrukturiert wurde. Geschäftsführer von R&C sind die beiden COOs von Gewista und Epamedia, Hansjörg Hosp und Markus Schuster. Erste Ergebnisse soll es  voraussichtlich 2010 (Schus-ter optimistisch) oder spätestens 2011 (Javurek) geben. Eines der Ziele der neuen Marktforschung sei vor allem auch die internationale Vergleichbarkeit, da Etats zunehmend international vergeben würden und auch Mediaplaner in Hamburg, Zürich oder New York auf vergleichbare Daten angewiesen seien, glaubt Javurek. Eine der Bemühungen sei daher, eine „Harmonisierung der Marktforschung“ zu erreichen.

Für die Zukunft sind laut Markus Schuster laufende Evaluierungen und ein fixes Panel, das soziodemografische Schwankungen abbildet, geplant. Das sei auch international bisher einzigartig. „Wir schaffen die Grundlage, quantitative Daten nicht mehr wie bisher durch Befragung, sondern auf Basis internationaler Standards elektronisch gemessen zu generieren. Damit wird Out-of-home-Werbung in Österreich eine Datenqualität im intra- und intermedialen Vergleich liefern, welche national, aber auch international den höchsten Anforderungen entsprechen wird“, betont Hosp. Die Grundkosten für das Projekt wurden mit 1 Mio. € beziffert.
 Was sagt der Datenschutz?

Der Wunsch nach validen Planungsdaten sei laut Hosp in Gesprächen mit den Kunden selbst entstanden. Dass im Zuge der Evaluierung auch Plakatstellen entsprechend umstrukturiert würden, sei nicht der Hauptgrund für die Untersuchung gewesen. Für die Untersuchung werden die Testpersonen mit GPS-Geräten ausgestattet. Ist diese Form der „Überwachung“ im Sinne des Datenschutzgesetzes? medianet fragte Datenschützerin Waltraud Kotschy. Für sie stellt die Verwendung von GPS-Geräten „die große Ausnahme“ dar. Die teilnehmendenden Personen müssten im Vorfeld ausreichend darüber informiert werden, wofür und aus welchem Grund die Daten verwendet werden und ihre ausdrückliche Zustimmung dazu geben. „Im Zuge einer Studie, die nützliche Informationen ausdrücklich für diesen Zweck liefert, halte ich den Einsatz von GPS für okay.“ Bei einem Beschwerdefall könnte es aber anders aussehen, da die restlichen fünf Mitglieder der Datenschutzkommission zustimmen müssten, ergänzt Kotschy. Laut Gewista-COO Hosp werden die Probanden, die im Zuge der Evaluierung wechseln, umfassend informiert.  (Gabi Hinterkörner/Dinko Fejzuli)
Rundruf:  Einhellig zufrieden zeigt man sich in den heimischen Media-Agenturen mit der Gewista-Epamedia-Kooperation.

(Quelle: medianet.at)

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Warum KMUs als Online-Kunden Ihren Charme haben
Tags: kmus onlinewerbung

Auf dem iblog fand ich einen recht interessanten Artikel von Joachim Graf, der einleuchtende Gründe dafür gibt, warum man die KMUs als Online-Zielgruppe nicht vernachlässigen sollte:

Und doch haben kleine Unternehmen mehrere nicht zu unterschätzende Vorteile:

Genau dies sehen wir auch so, denn regionale Medien werden zur Zeit von großen Markenartiklern bundesweit gebraucht, anstatt, dass die wahren Vorteile des Internets aber auch von Plakatwerbung - nämlich regionale Fokussierung, genutzt werden.

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Einstieg von United Internet bei StudiVZ geplatzt
Tags: united internet studivz holtzbrinck

Eigentlich schade diese Meldung:

Noch eine nette Geschichte aus der scheinbar unendlichen StudiVZ-Saga: Nachdem Holtzbrinck den Verkauf an Facebook abgesagt hatte, wurden Verhandlungen mit United Internet über eine Minderheitsbeteiligung an StudiVZ geführt. Obwohl die Verhandlungen im Sommer wohl schon weit fortgeschritten waren, scheiterte auch dieser Deal - sehr zum Ärger von United Internet. Denn das Internetunternehmen war und ist auf der Suche nach neuer Reichweite (-> United Internet: Ende einer Wachstumsstory?). United Internet Media (UIM) ist der anerkannt beste Online-Werbevermarkter in Deutschland, hat aber ein Problem: Die eigenen Portale Web.de und GMX wachsen kaum noch und haben den Sprung in die Web 2.0 Welt bisher nicht geschafft, weshalb schon der Portalchef Matthias Greve gehen musste. United Internet ist mit dem Aufbau eines eigenen sozialen Netzwerkes (unddu.de) gescheitert.

Denn nun wird es finster um den PI-Helden des Web 2.0 in Deutschland. 10 Mio. Umsatz und 10 Mio. EUR Verlust. Eine saubere Leistung. Und wenn man sich die Seite so anschaut, scheint das Geld nicht in Technik, Performance Marketing oder andere sinnvollen Themen investiert worden sein.

Die Frage ist nun, wann wird StudiVZ von Facebook geschluckt oder an die Wand geklagt?

 

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Plaka Diva 2009 gestartet
Tags: plaka diva 2009 ausschreibung faw

Der Fachverband Aussenwerbung e.V. (FAW) lädt die Marketing- und Werbebranche zur Jagd auf Kreativpunkte ein: Mit der Plaka Diva 2009 läuft ab sofort die diesjährige Ausschreibung des Plakat & Media Grand Prix.

 

Zum 16. Mal haben Werbungtreibende, Werbe- und Mediaagenturen, Hotshops und freie Kreative Gelegenheit, ihr Können in der Disziplin Außenwerbung unter Beweis zu stellen. Die besten Arbeiten werden auf dem Plakat & Media Grand Prix 2009 am 22. April mit einer Plaka Diva in Gold, Silber oder Bronze prämiert und erhalten zudem Punkte im W&V-Kreativranking.

Einsendeschluss ist der 31.Januar 2009.

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Internet troz(t) Wirtschaftskrise
Tags: faz internet wirtschaftskrise werbeblog

Laut einer Umfrage der FAZ, hat besonders Internet-Marketing eine bessere Zukunft als andere Werbeformen, denn im Internet ist der Erfolg der Werbung direkt messbar. Dies veranlasst immer mehr Werbetreibende ihre Budgets in Richtung Online Medien zu shiften:

Während die Banken um ihre Existenzen kämpfen und die Autohersteller nach Absatzprogrammen rufen, scheinen die Internetunternehmen in Deutschland bisher keine Konjunktursorgen zu kennen. Der elektronische Handel läuft weiterhin rund, die sozialen Netzwerke haben ungebrochenen Zulauf, und die Abschwächung der Wachstumsraten im Breitbandgeschäft ist eher dem Reifegrad des Marktes als der schwächelnden Konjunktur geschuldet. Personalabbau ist - anders als in der amerikanischen Internetwirtschaft - bisher kein Thema in Deutschland. Lediglich die Start-ups, die bisher noch keine eigenen Mittel erwirtschaften, und die Markenwerbung im Internet leiden unter der Wirtschaftsflaute, hat eine Umfrage unter deutschen Internetunternehmen ergeben.


Zögern Sie nicht und sprechen Sie uns an, wie und mit welchem Marketingmix wir Ihnen erfolgsorientiert helfen können.

Ihr

DWR-Team
 

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